Musik und Tanz – eine magische Einheit

Tanz und Musik zählen zweifelsfrei zu den bedeutendsten Ausdrucksformen im Bereich der darstellenden Kunst. Zum einen ist schon allein die Musik eine mächtige Energie, die Menschen auf sehr vielschichtige Weise beeinflusst. Musik weckt Erinnerungen, sie kann uns ablenken und Gefühle hervorrufen, aber auch dabei helfen, uns besser auf Dinge zu konzentrieren zu können. Zudem ist Musik eine Sache, die Menschen im kleinen, aber auch großen Stil zusammenbringt und bewegt. Gute Musik vertreibt Sorgen und schon wenige rhythmische Klänge genügen, um die Massen zum Tanzen zu animieren. Sie funktioniert wie eine universelle akustische Sprache, die von allen Menschen auf Anhieb verstanden werden kann.

Wir tanzen allein und zusammen, um das Leben zu feiern. Tanz ist auch eine der ursprünglichsten und altersunabhängigen Formen der gemeinsamen Unterhaltung. Es gibt kaum eine Kultur, in der nicht auf irgendeine Weise getanzt wird. Jeder kennt zum Beispiel den lebhaften böhmischen Polka im Zweivierteltakt, bei dem sich die Paare rasch im Wechselschritt, mal links, mal rechts umrunden. Auch sehr populär ist der mitteleuropäische Walzer, ein etwas strengerer Paartanz, der es sogar zu einer Turnierdisziplin geschafft hat. Tanz ist der ultimative Ausdruck der Lebensfreude. Schon vor zigtausenden Jahren bewegten sich Gruppen von Menschen zu Rhythmus und Melodie völkischer Klänge.

AI in der Kunst – wenn Computer Kunst machen

Der Einsatz künstlicher Intelligenz ist heute keine Seltenheit mehr. Es gibt bereits unzählige konkrete Anwendungsbeispiele dafür, wie Mithilfe der KI Prozesse optimiert werden. Viele davon befinden sich in Bereichen des alltäglichen Gebrauchs. Dabei arbeiten sie häufig im Hintergrund und erbringen nützliche Dienstleistungen. In der Regel übernehmen sie dabei Aufgaben ab, die für uns Menschen zu schwierig oder komplex sind, um sie in derselben Zeit ebenso lukrativ und effizient erledigen zu können. Beispiele wären Hilfstätigkeiten im Bereich der Fahrzeug-Navigation, die Optimierung von Suchergebnissen im Internet oder das High-Frequency-Trading an der Wall Street. In der Regel hat die KI dabei einen Vorteil im Vergleich zum Menschen: die KI hat keine Gefühle.

Doch mittlerweile hat die KI auch den kreativen Bereich erreicht. Immer häufiger wird die künstliche Intelligenz für diverse Projekte im breiten Feld der darstellenden Künste eingesetzt. Dabei beschränkt sich der Einsatz keineswegs auf die Generierung zweidimensionaler Muster. Beispielsweise komponieren Computer perfekte Lied-Partituren oder sie animieren Gemälde und erwecken sie dadurch zum Leben. Dabei stellt sich natürlich die offensichtliche Frage, ob das Ergebnis solcher automatischer, durch Algorithmen geprägter „Werke“ überhaupt als Kunst bezeichnet werden kann. Schließlich spielen die menschlichen Gefühle bei diesen künstlerischen Prozessen, so wohlklingend die Kompositionen am Ende auch scheinen, allenfalls eine hintergründige Rolle.